Wer fördert RECOVER?

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Wer fördert RECOVER?2018-12-10T09:29:59+00:00

RECOVER wird von 2017 bis 2020 durch den Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefördert.

Auftaktveranstaltung des Innovationsfonds, Berlin 2017

Vom Bund gefördert

Übergeordnetes Ziel des Innovationsfonds ist eine qualitative Weiterentwicklung der Versorgung in Deutschland.

Zu diesem Zweck hat die Bundesregierung einen Innovationsfonds aufgelegt. Die Fördersumme beträgt in den Jahren 2016 bis 2019 jeweils 300 Millionen Euro jährlich. Davon sind 225 Millionen Euro für die Förderung neuer Versorgungsformen und 75 Millionen Euro für die Versorgungsforschung vorgesehen. Die Mittel für den Fonds werden von den gesetzlichen Krankenkassen und aus dem Gesundheitsfonds getragen.

RECOVER wird in dem Bereich Neue Versorgungsformen gefördert.

Referenzmodell für eine zukunftsfähige Psychiatrie in Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat das RECOVER-Versorgungsmodell als Referenzmodell für eine zukunftsfähige Versorgung benannt.

  • „Der Gesetzgeber wird aufgerufen, … eine verpflichtende sektorenübergreifende Vernetzung der Leistungserbringer zu schaffen.“
  • „Ein schweregradgestuftes regionales Versorgungsnetz, welches verbindliche Regeln zur Koordination und Steuerung der Hilfsangebote einerseits und der Patientenwege andererseits umfasst, kann den individuellen Hilfebedarf passgenau abdecken.“

Vom Sachverständigenrat im Gesundheitswesen gefordert

Der Sachverständigenrat für die Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) fordert in seinem Gutachten 2018, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen eine gestufte, bedarfsgerechte, personenzentrierte, Sektoren- und Setting-übergreifende Versorgung benötigen.

  • „Sektorengrenzen machen sich bei der Versorgung von psychisch kranken Menschen besonders negativ bemerkbar, v.a. weil das System komplex und fragmentiert ist“.
  • „Es mangelt an Koordination und Kooperation zwischen den verschiedenen Sektoren.“
  • „Menschen mit psychischen Erkrankungen benötigen eine gestufte, bedarfsgerechte, personenzentrierte, Sektoren- und Setting-übergreifende Versorgung“