Manuale und Qualitätssicherungskalen von RECOVER

Im Rahmen des RECOVER-Projektes werden 12 Manuale zu den wichtigen Versorgungskomponenten der sektorenübergreifenden und schweregradgestuften Versorgung entstehen. Diese werden den Transfer in andere Regionen erleichtern und die Qualität der Implementierung sichern. Zudem erstellt das RECOVER-Team auch andere Manuale, welche die aufsuchende und integrierte Versorgung in Deutschland fördern sollen. Diese finden Sie ebenfalls hier.

Flexible Assertive Community Treatment (FACT)

Das Manual zu Flexible Assertive Community Treatment (FACT flexible aufsuchend-nachgehende gemeindenahe Behandlung) für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen beschreibt Rationalen und Richtlinien dieser ACT-Modifikation wie sie in den Niederlanden erfolgreich entwickelt und implementiert wurde. FACT verbindet Ansätze des ACT und des Case Management innerhalb eines teambasierten Behandlungsmodells. Das FACT-Manual wurde nun erstmals durch Mitarbeiter des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in die deutsche Sprache übersetzt.

  • Manual Flexible Assertive Community Treatment (FACT) (inklusive Qualitätssicherungsskala; 2013). J.R. van Veldhuizen & M. Bähler; www.factfacts.nl, Groningen. Deutsche Übersetzung von V. Kraft, A. Wüstner & M. Lambert. © UKE 2017 DOI: 10.13140/RG.2.1.3925.1683

  • Status: Veröffentlicht 2018, erhältlich als download (pdf), gedruckt unter v.kraft@uke.de (Druckkosten 10,00€)

  • Qualitätssicherungskala Flexible Assertive Community Treatment (FACT) (2013). J.R. van Veldhuizen & M. Bähler; www.factfacts.nl, Groningen. Deutsche Übersetzung von V. Kraft, A. Wüstner & M. Lambert. © UKE 2017

  • Status: Veröffentlicht 2018, erhältlich als download (pdf)

RECOVER-Manual 1: Integrierte Versorgung (Managed Care)

Zur Umsetzung sektorenübergreifender integrierter Versorgungsmodelle wie RECOVER müssen zahlreiche Prinzipien und Instrumente des Managed Care angewendet werden, beispielsweise die zugrundeliegende Organisationsform oder Managed Care-Instrumente wie Gatekeeping, selektives Kontrahieren oder eine sektorenübergreifende Qualitätssicherung. Das vorliegende Manual „Integrierte Versorgung (Managed Care) – Grundlagen und Organisation des Zentrums für Integrierte Versorgung psychischer Erkrankungen (ZIV) als Managed Care Organisation“ beschreibt die Grundlagen von Managed Care, die für sektorenübergreifende Versorgungssysteme notwendig sind, sowie die Anwendung dieser Formen und Instrumente innerhalb des RECOVER-Modells.

  • Integrierte Versorgung (Managed Care) – Grundlagen und Organisation von Integrierter Versorgung (2017). M. Lambert & V. Kraft © UKE 2017

  • Status: Veröffentlichung 2018/2019

RECOVER-Manual 2: Verbesserung des Versorgungszugangs

Das „Verbesserung des Versorgungszugangs“ bei psychischen Erkrankungen steht ganz oben auf der Agenda, u.a. der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der Europäischen Union (EU). Zwei Aspekte spielen dabei ein Rolle: (1) ein unzureichender Versorgungszugang zu Behandlung, also Personen, die trotz psychischer Erkrankung keinen Kontakt zum Versorgungssystem haben (englisch „Treatment Gap“) und (2) ein unzureichender Versorgungszugang zu effektiver (evidenzbasierter) Behandlung, also Personen, die trotz Kontakt zum Versorgungssystem keine nachgewiesen effektive (evidenzbasierte) Behandlung erhalten (englisch „Quality Gap“). Das Manual beinhaltet zwei Aspekte: (1) Grundlagen bzgl. Häufigkeit, Ursachen und Konsequenzen von einem unzureichenden Versorgungszugang, (2) Maßnahmen zur Verbesserung des Versorgungszugangs allgemein und in RECOVER.

  • Verbesserung des Versorgungszugangs: Grundlagen und Maßnahmen in RECOVER (2017). M. Lambert & V. Kraft © UKE 2017

  • Status: Veröffentlichung 2018/2019

RECOVER-Manual 3: Diagnostik und Indikationsstellung

Das Manual Diagnostik und Indikationsstellung – Diagnostik & Indikationsstellung in einer sektorenübergreifenden und schweregradgestuften Versorgung“ beinhaltet vier wesentliche Aspekte: (1) Gründe für eine verbesserte Diagnostik psychischer Erkrankungen, (2) Durchführung einer systematischen und multiaxialen Diagnostik, (3) Einordnung der Schweregrade psychischer Erkrankungen auf Basis der Diagnostik und (4) Indikationsstellung innerhalb einer schweregradgestuften und sektorenübergreifenden Versorgung.

  • Diagnostik & Indikationsstellung: Diagnostik & Indikationsstellung in einer sektorenübergreifenden und schweregradgestuften Versorgung (2018). A. Karow, H. Peter, U. Peter, D. Lüdecke, A. Scherwath, V. Kraft, M. Lambert © UKE 2018

  • Status: Veröffentlichung 2018/2019

RECOVER-Manual 4: Crisis Resolution Team (CRT) – Stationsäquivalente Behandlung im häuslichen Umfeld

Die Bundesregierung hat mit den §§ 39 und 115d für die aktuell etwa 470 psychiatrischen Krankenhäuser und psychiatrischen Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern mit regionaler Versor­gungsverpflichtung die rechtlichen Grundlagen für eine „stationsäquivalente psychiatrische Behand­lung während akuter Krankheitsphasen im häusli­chen Umfeld durch mobile, ärztlich geleitete, multi­professionelle Behandlungsteams“ geschaffen. Das evidenzbasierte Behandlungsmodell, welches eine solche stationsäquivalen­te Akutbehandlung im häuslichen Umfeld um­fasst, wird als Crisis Resolution Team (CRT) bezeichnet. Das CRT-Manual beinhaltet eine praktische Anleitung zur evidenzbasierten Implementierung von Crisis Resolution Teams (CRTs) in Deutschland in­klusive Strukturen, Interventionen und Quali­tätssicherung.

RECOVER-Manual 5: Integration hausärztliche Versorgung

Die strukturierte Integration der Fachärzte für Allgemeinmedizin in die psychiatrische sektorenübergreifende Versorgung ist eine große Herausforderung für das Versorgungssystem. Hierzu müssen Strukturen und Anreizsysteme umgesetzt werden, die eine regelhafte Integration befördern. Das Manual „Integration hausärztliche Versorgung – Grundlagen und Maßnahmen in RECOVER“ gibt Hinweise und Lösungsmöglichkeiten bzgl. Strukturen und Anreizsysteme in einer sektorenübergreifenden psychiatrischen Versorgung.

  • Integration hausärztliche Versorgung – Grundlagen und Maßnahmen in RECOVER (2018). M. Scherer, T. Zimmermann, C. Mews, S. Pruskil. © UKE 2018

  • Status: Veröffentlichung 2018/2019

RECOVER-Manual 6: Schweregradgestufte Psychotherapie

Das vorliegende Manual beinhaltet eine praktische Anleitung zur Implementierung einer evidenzbasierten Diagnose, Verfahrens- und praxisübergreifenden ambulanten Psychotherapie im Rahmen einer sektorenübergreifend-koordinierten, schweregradgestuften, evidenzbasierten Versorgung psychischer Erkrankungen (RECOVER) in Deutschland inklusive einer Darstellung der notwendigen Strukturen, Interventionen und Qualitätssicherung.

  • Schweregradgestufte Psychotherapie: Richtlinien und Behandlungspfade in RECOVER. A. Karow, H. Peper, H. Peter. © UKE 2018

  • Status: Veröffentlichung 2018/2019

RECOVER-Manual 7: Case Management – Grundlagen und Organisation in RECOVER

Case Management (CM) ist ein kooperativer Prozess durch den die Versorgung geplant, bewertet, implementiert, koordiniert, überwacht und evaluiert wird. CM existiert für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Wesentlichen in drei unterschiedlichen Modellen: Intensives Case Management, CM für bestimmte Patientengruppen oder an bestimmten Stellen im Versorgungssystem. CM in RECOVER bezieht sich auf das Modell „CM für bestimmte Patientengruppen“. Es etabliert in einer schweregradgestuften Versorgung das CM-Modell für Menschen mit schweren Verlaufsformen, die aber nicht das Kriterium der schweren psychischen Erkrankung erfüllen. Das vorliegende Manual „Case Management – Grundlagen und Organisation in RECOVER“ umfasst entsprechend folgende Aspekte: (1) Grundlagen zu Definitionen, Funktionen, Vorteile, Effektivität und Effizienz, Indikation und Kontraindikationen und (2) Organisation von Case Management innerhalb des RECOVER-Modells.

  • Case Management – Grundlagen und Organisation in RECOVER. (2017). V. Kraft, B. Lauterbach & M. Lambert © UKE 2017

  • Status: Veröffentlichung 2018/2019

RECOVER-Manual 8a: Integrierte Versorgung für Psychosen inklusive Therapeutisches Assertive Community Treatment (TACT) – das Hamburger Modell

Das Hamburger Modell ist ein Integriertes Versorgungsmodell nach § 140 a-g SGB V, dass Menschen mit schweren psychotischen Störungen eine sektorenübergreifend-koordinierte, langfristige und evidenzbasierte Behandlung zur Verfügung stellt. Es richtet sich speziell an Menschen mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, bipolaren Störungen und schweren unipolaren Depressionen mit psychotischen Symptomen. Das vorliegende Manual „Integrierte Versorgung für Psychosen inklusive Therapeutisches Assertive Community Treatment (TACT) – das Hamburger Modell“ beinhaltet zwei wesentliche Aspekte: (1) Informationen zu Strukturen, Interventionen und Qualitätssicherung des Hamburger Modells und (2) Informationen zu Strukturen und Arbeitsweise der Therapeutischen Assertive Community Treatment (TACT) Teams.

RECOVER-Manual 9: Die E-Mental-Health Plattform eRECOVER

Die E-Mental-Health Plattform eRECOVER besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: (1) dem eRECOVER PORTAL, einem öffentlichen Bereich zur Erläuterung der Angebote, des Nutzens und der Nutzung von eRECOVER und (2) dem eRECOVER THERAPIERAUM, einem geschützten Bereich mit den Angeboten eBeratung, eDiagnostik und eTherapie für insgesamt neun verschiedene psychische Erkrankungen. Das vorliegende Manual „Die E-Mental-Health Plattform eRECOVER – Qualitätskriterien und Gebrauchsinformation“ umfasst folgende Inhalte: (1) die E-Mental-Health Plattform eRECOVER im Überblick, (2) Qualitätskriterien und Design von eRECOVER und Gebrauchsinformation von eRECOVER.

  • Die E-Mental-Health Plattform eRECOVER – Qualitätskriterien und Gebrauchsinformation (2017). M. Lambert & M. Hoff © UKE 2017

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